Macht Herzen und Geldbeutel auf, 25.01.2005

Staanicher Theaterstadl Benefizabend zu Gunsten der Opfer der Fluthilfe / Spendenerlös: 1300 Euro WARMENSTEINACH
"Liebe Staanicher, stellt euch vor, wir sind am Aussterben". Wenn Hannelore Fick, Leiterin des Staanicher Theaterstadls, bei ihren Worten bloß nicht so verschmitzt aus der Wäsche schauen würde!

Fast hätten ihr die 120 Zuschauer geglaubt, zumal sie auch den Gmaarat als Zeugen aufruft. Aber natürlich ist dies nur der Vorspann zu einem weiteren witzigen Theatersketsch mit dem die Warmensteinacher Theatertruppe einen Abend krönt, der der Lachkunst gewidmet ist. Und dem Sammeln von Spendengeldern für die Opfer der Flutkatastrophe. Gute Unterhaltung gegen Bargeld, so lautet die Einladung. Die ersten 590 Euro sind gleich zu Beginn in der Spendenbox gelandet, denn die 20 Mitwirkenden des Theaterstadls haben auf die Eintrittsgelder verzichtet. Während vorne auf der Bühne im Puchtlersaal. Ein Mann kommt vom Arzt und weiß nicht was er mit dem Zäpfla machen soll läuft, wird die Spendenkasse durch die Puchtler-Schwestern, Bürgermeister Reinhard Jaresch und Pfarrerin Christine Schlör auf 1000 Euro aufgefüllt. Wirklich gut sind an diesem Abend die Staanicher Theaterstadler. In Anlehnung an die legendären Bunten Abende der 70er Jahre, als ganze Busladungen unterhaltungswilliger Touristen den Puchtlersaal, das Fichtelgebirgsmekka der guten Laune und noch besseren Unterhaltung, erklomm, bereitete die Truppe um Hannelore Fick den vorwiegend älteren Gästen einen Abend der Erinnerung: Mit Sketchen, mit Witzen am laufenden Band und mit echter Warmensteinacher-Livemusik. Klaus Rabenstein ist Entertainer, Alleinunterhalter, Animateur und die Stimme von Freddy Quinn. Er besteht mit dem Publikum die Klatschprobe, schunkelt mit und vor und lässt die Zuschauer bei der Ballade vom Gockel kräftig mitgokern - ein ganzer Saal in Mitsinglaune, wie es eigentlich nur die Älteren kennen, zaubert verklärte Schmunzler in die Gesichter. Wenn dann noch der Bauer mit der Zenzi in die Scheune... oder wenn der Dorffotograf erzählt was er so alles auf dem Heserbus treibt... und vor allem: Wenn Volker Ruckdeschel als katholischer Geistlicher mit Gott zum Gruß, meine Schäfchen, die Bühne betritt, ist das wie Lachsack öffnen. Verbunden mit minutenlangem Applaus. Also, tut euer Herz und euren Geldbeutel auf, hatte Hannelore Fick die Besucher eingangs aufgefordert - und der Spendensack füllt sich weiter. Blumen-Kraus und die Familien Goljewski und Engels schließen sich an; 1300 Euro sind schließlich zusammengekommen. Da steht die bunte Theatertruppe bereits geschlossen auf der Bühne und stimmt das Feierabendlied an. Und aus hundert Kehlen singt es mit, beim Benefizabend für die Tsunami-Opfer.
bho
 

 
 
 

Nordbayerischer Kurier




Pressebericht Frankenpost im Dezember 2004

Warmensteinacher Weihnachtsmarkt

Der Warmensteinacher Weihnachtsmarkt zog am Wochenende wieder viele Einheimische und Besucher aus der näheren Umgebung an. Nach der Eröffnung durch das Christkind und Bürgermeister Jahresch erfreute Hannelore Steinhäuser durch ihre Mundartlesung, umrahmt von Theo Knopfs Konzertinaspiel. Die Gruppe "Jesus my god send", bestehend aus acht jungen Mädchen und Frauen, setzte das zentrale Anliegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes musikalisch um: Jesus Christus kommt als Kind in einem Stall auf die Erde. Eine Höhepunkt im völlig überfüllten Vortagssaal des Freizeithauses waren zum Abschluss die Lieder von Hans Herrmann, meisterhaft begleitet von Klaus Rabenstein.  (Siegfried Bleier)